| Wenn die Bildungseinrichtung mitdenkt ... |
Andrea M. war vier Jahre bei ihren beiden Kindern zu Hause. Nun möchte sie wieder ins Berufsleben einsteigen, braucht aber – um in ihren Beruf, in dem sich in den vergangenen Jahren viel geändert hat, zurückkehren zu können - eine Zusatzqualifizierung im EDV-Bereich. Andrea M.: „Fast wäre der Kurs daran gescheitert, dass ich, weil ich ja noch nicht arbeite, keinen Anspruch auf einen Kindergartenplatz habe und auch sonst keine Kinderbetreuung gefunden habe. Mein Mann hätte sich zwar abends um die Kinder kümmern können, aber in den Abendkursen war absolut kein Platz mehr frei – dort kämpfen ja Berufstätige und WiedereinsteigerInnen mit Betreuungspflichten um die wenigen Plätze.“ Frau M. wollte schon aufgeben: „Eigentlich habe ich der Betreuerin in der Bildungseinrichtung nur von meinen Problemen erzählt, weil ich den Kurs nicht ohne Begründung absagen wollte. Ich hätte nie gedacht, dass ich dort Hilfe finden würde. Aber genau das ist passiert: Die Bildungseinrichtung hatte eine eigene Kinderbetreuung speziell für meinen Kurs eingerichtet.“ |
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